Anna Dąmbska - „Anna”




Anna Dąmbska war während des Krieges Mitglied einer geheimen Organisation, unter anderem die Untergrundpresse der Organisation „Union" verteilend und diente als Krankenpflegerin und Melderin in einer Partisanenabteilung der Landesarmee, der gegen die Deutschen auf den Ostgebieten Polens kämpfte. Im Jahre 1944 kam sie, nach der Entwaffnung ihrer Abteilung durch die Rote Armee, in sowjetische Lager in Ostaschkow und Kaluga. Dort lebte sie in unmenschlichen Bedingungen, sich nicht der Verzweiflung hingebend. Sie bat darum, dass Gott ihr erlaubt weiter ihrem Vaterland zu dienen. Sie kehrte nach Polen zurück und schloss das Studium an der Kunstakademie ab. Anna gründete keine Familie. Sie gab Unterhalt ihrer Mutter. In ihrer Berufsarbeit schätzte sie am meisten die Periode, wenn sie die Artikel über die sakrale und weltliche Kunst schrieb, aber auch damals hatte sie nicht dass Gefühl, dass sie ihrem Vaterland dient, mindestens nicht so, wie sie wollte.

In dem reifen Lebensalter entdeckte sie bei sich die Gabe Gottes Stimme zu hören. Sie begann diese Worte aufzuschreiben ( die ersten im Jahre 1967, die sie nach der heiligen Kom-munion hörte. Der Herr antwortete auf ihre Gedanken und fragte sie selber, also sie notierte auch ihre Worte. „Die Gespräche mit dem Herrn" wurden systemathischer seit 1982. Anna schrieb sie am Anfang selber auf, aber die fortschreitende Gelenkkrankheit verursachte, dass ihr immer mehr die anderen dabei halfen. Mit der Zeit wurden auch sie Teilnehmer dieser Gespräche. Eine Gebetsgruppe zahlte einige Personen . Seit 1985 beurteilte die theologische Korrektheit der Texte der Jesuit Priester Professor Jan Sieg mit der Zustimmung seiner Vorgesetzten. Er nahm auch an manchen Gebetstreffen teil. Nach längerer Zeit endeckte Anna, dass sie mit diesem Aufschreiben von Gottes Worten diente und dass der Herr durch diese Gabe auf ihre Gebete von der Zeit des Krieges antwortete.

Ein Teil „ der Gespräche" wurde herausgegeben. Als Anna den Herrn um an die anderen gerichtete Worte bat, entstand ihr erstes Buch „Lasst euch der Liebe umarmen", herausgegeben unter ihrem Vornamen und Namen durch „Michalineum" im Jahre 1988. Den Pseudonym „Anna" gebrauchte sie spater. In den neunziger Jahren wurden ihre andere Bücher herausgegeben, u. a. „Die Zeugen von Gottes Barmherzigkeit (WAM 1995). Das war die Auswahl der Fragmente ihrer personlichen Notizen, die nicht zur Veröffentlichen bestimmt waren. Sie gab jedoch ihre Zustimmung zur Veröffentlichung, als sie überzeugt wurde, dass sie den anderen helfen können sich mehr auf Gott und seine Liebe zu offnen. Das von Michalineum im Jahre 2012 herausgegebene Buch „Gott ladt zur Freundschaft ein", ist ein besonderes Werk, das als Fortsetzung „Lasst euch der Liebe umarmen" entstand.

Sie war der Mehrheit der Leser nur durch Pseudonym „Anna" bekannt. Anna Dąmbska - starb am 15. September 2007.

Der obige Text ist eine unwesentlich modifizierte Version der Information über die Autorin, die im Buch Anna „Gott lädt zur Freundschaft ein", Michalineum 2012, angegeben wurde.





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